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Hallo ich hätte eine kurze frage undzwar, meine Hündin ist 11 Monate alt und ver...?

„Sitz, Platz, Aus – das kleine Einmaleins“


Gefragt von ugur

Hallo ich hätte eine kurze frage undzwar, meine Hündin ist 11 Monate alt und versteht sich mit fremde Hunde überhaupt nicht

default Expertenteam antwortet:

Hallo ugur,

ist das so, bei weiblichen und bei männlichen Hunden, die ihr begegnen? Oder sind es nur die Rüden? War sie schon läufig? Oder ist es  besonders bei Hündinnen so auffallend? Wenn das Letztere der Fall ist, dann ist das Verhalten erstmal nicht völlig ungewöhnlich, aber du musst trotzdem mit ihr üben, weil das sehr nervig bei Spaziergängen sein kann.

Hast Du mit deiner Hündin eine Welpenschule besucht, also was wurde für ihr Sozialverhalten getan? Oder ist in den letzten Monaten (vor allem, nach dem 7 Monat, wenn die Hündin geschlechtsreif wird) etwas vorgefallen, z.B. Zoff mit einer anderen Hündin? Ist deine Hündin eher  draufgängerisch oder sehr unsicher? Wie immer - viele Fragen, die bei der Eingrenzung der Ursache des Problems helfen können.

Ohne diese Inforamtionen gibt es aber dennoch einen Rat, den wir dir geben möchten. Für eine gute Sozialisation ist es zwar spät, aber noch nicht zu spät. Bitte suche eine Hundeschule auf, in der nicht nur Welpentreffs oder Spielgruppen, sondern Korrektur von Fehlverhalten kompetent durchgeführt werden kann. Meistens geschieht dies in einer ersten Einzelstunde mit anderen Hunden, die der Hundetrainer kennt, die also ein gutes Sozialverhalten haben. Hier kannt deine Hündin positive Erlebnisse und Erfahrungen mit anderen Hunden machen, ohne, dass du Angst haben musst, dass die Halter andere Hunde euch Beiden noch zusätzlich stressen - weil deine Hündin sich zu Anfang wahrscheinlich so verhält, wie du es beschreibst. Der/die Hundetrainer/in ist anwesend und kann die Situation richtig einschätzen, dir Tipps geben, und die Begegnung stufenweise positiv aufbauen.

Sich professionelle Hilfe zu holen ist meistens der richtige Weg, und jetzt ist deine Hündin noch sehr jung, das Fehlverhalten ist nicht seit Jahren festgefahren. Das kann aber passieren, wenn ihr mit dem Problem alleine bleibt.

Die Erfahrung zeigt, das sich oft ein Teufelskreis aufbaut: der Halter ist wegen der schlechten Erfahrungen bei jedem Gassigang schon nervös, wenn er einen anderen Hund von Weitem sieht. Das spürt der Hund (weiß aber nicht, dass er der Grund dafür ist sondern denkt, der andere Hund ist die Ursache dafür) und ist vielleicht selber angespannt, versucht aber eine "dicke Lippe zu riskieren". Denn, wenn sein Rudelchef schon "nervös" ist ,dann muss es ja einen Grund geben (natürlich der andere Hund, der ihm entgegenkommt). Wieder Spaß am Gassigehen zu entwickeln, dabei kann Euch Beiden das richtige Training helfen.

 



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