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Zahnputzfutter?

„Ein Hund lebt nicht von Fleisch allein“


Gefragt von Eckert, Heinz

Zahnputzfutter?

default Expertenteam antwortet:

Hallo Heinz,

da sind sich alle Tierärzte, auch die Spezialisten für Zahnheilkunde, einig: der Goldstandard ist Zähneputzen. Mit Zähneputzen erreicht man alle Zähnen von allen Seiten. Auch die, die beim Knabbern und Kauen sonst nicht so häufig genutzt werden (z.B. die Schneidezähne).

Jeden Tag Zähne putzen ist also die beste vorbeugende Maßnahme gegen Parodontits (Erkrankungen des Zahnhalteapparates), an der vier von fünf Hunden, die älter als zwei Jahre sind, erkrankt sind.

Das ist übrigens unabhängig vom Futter, dass dein Hund zur Zeit bekommt, weil sich Zahnbelag (eine Ursache von Parodontitis) schon zwei Stunden nach seiner Entfernung (durch Ultraschall beim Tierarzt) wieder neu bildet.

Wenn Zähne putzen nicht geht, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten über Futter, zahnpflegende Snacks oder Zusätze im Trinkwasser zu arbeiten.

Die Wirkung wird entweder über die Konsistenz des Futters (mechanisch) oder über den funktionellen Wirkstoff im Produkt (chemisch) erreicht. Bei der mechanischen Wirkweise sind die Futterbröckchen oder der Snack so konzipiert, dass der Zahn tief eindringt und das Bröckchen nicht sofort zerbricht, damit wischt das Futter den Zahnbelag vom Zahn, ähnlich wie ein Scheibenwischer den Regen von der Winschutzscheibe. Bei den funktionellen Wirkstoffen wird z.B. ein Kalziumfänger beigefügt, der diesen Mineralstoff im Speichel bindet, so dass es nicht zur Mineralisierung (Verhärtung) des Belages zu Zahnstein kommen kann.Manche Produkte kombinieren beide Wirkweisen, z.B. Pedigree DentaFlex.

Du versuchtst Zähne zu putzen? Super, dazu gibt es eine wirklich tolle Anleitung hier



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