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Was darf nicht ins Hundefutter?

„Ein Hund lebt nicht von Fleisch allein“


Gefragt von Marlies

Was darf nicht ins Hundefutter?

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Hallo Marlies,

„Zutaten“ wie Klärschlamm und Ausscheidungsprodukte, also Urin und Darminhalt, oder Holz  sind futtermittelrechtlich verboten und dementsprechend auch nicht in Heimtiernahrungsprodukten. Die Liste mit verbotenen Substanzen regelt den Einsatz von Rohmaterialien zur Ernährung aller Tiere. Also Heimtiere und lebensmittelliefernde Tier, z.B. Rinder, Geflügel und Schweine.

Die letztgenannten werden streng geregelt, weil am Ende der Nahrungskette ja wir Menschen stehen, mit einem Lebensalter von ca. 80 Jahren, in denen sich unerwünschte Stoffe lange ansammeln könnten.

In der EU Verordnung (Nr. 767/2009 Anhang III) findet sich eine Auflistung sogenannter „verbotener Stoffe“. Es wurden Stoffe festgelegt, die in Futtermitteln unerwünscht sind (Richtlinie 2002/32/EG) und/oder für die Höchstmengen festgelegt wurden. Hierzu zählen u. a. Mykotoxine (Schimmelpilztoxine), Dioxine und Schwermetalle, deren Präsenz nicht 100% auszuschließen ist.

Auch Gammelfleisch wird in Tiernahrung vermutet, aber überlagertes Fleisch ist weder ethisch noch wirtschaftlich für uns vertretbar.Gefrorenes Fleisch, über das Verfallsdatums hinaus als frisches Fleisch zu verkaufen, ist nicht legal, aber  i.d. Regel (abhängig von sachgerechter Lagerung und Kühlung, bzw. wie lange es schon gelagert wird) nicht gesundheitsschädlich, weder für Menschen noch für den „Aasfresser Hund“.

Es ist aber in der menschlichen Ernährung nicht mehr verkehrsfähig, weil es gegen Hygieneauflagen verstoßen hat.

Zur Herstellung von Heimtiernahrung werden große, kalkulierbare Mengen an Rohmaterialien in gleichbleibender Qualität benötigt, dazu gehört überlagertes Fleisch ganz bestimmt nicht.



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