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Hab ne Hundeallergie, Hunde im Büro wären echt nicht gut für mich

„Eine ganz besondere Beziehung – Gefühle und Fakten zum Hund“


Gefragt von Georg

Hab ne Hundeallergie, Hunde im Büro wären echt nicht gut für mich

default Expertenteam antwortet:

Hallo Georg,

nicht jeder möchte einen engen Kontakt mit Hunden haben und dafür gibt es vielerlei Gründe.
Die Hundehaarallergie kann einer der Gründe sein. Oft wird angenommen, allergieauslösend wären die Hundehaare direkt. Es sind allerdings Speichel, Hautpartikel und andere Stoffe, die sich im und auf dem Fell des Hundes befinden, auf die der Mensch dann reagiert.
(Die allergieauslösenden Stoffe nennt man in der Fachsprache dann Allergene. Man weiß, dass bestimmte Proteine (kleine Eiweißbausteine) auf der Haut des Hundes die allergischen Symptome auslösen können)

Es handelt sich also um eine Kontaktallergie, und genügend Distanz zum Hund im Büro kann das Problem lösen.

Dass ein Hund generell im Büro sein darf, ist schon ein Engegegenkommen aller. Dass der Hund über "an die Leine nehmen" oder "verlässliches Ablegen" dran gehindert wird, dir aufs Fell zu rücken, sollte das Entgegenkommen des Halters sein.

Sprich in einer ruhigen Minute (wenn du auch gut drauf bist) den Halter unter vier Augen an, dann freundlich und sachlich die Fakten darlegen (wenn du möchtest, kannst du es begründen: Angst, unhygienisch, Kontakt!allergie) und - rechtfertige dich dafür nicht.

 Aus über 15 jähriger Erfahrung mit Hunden im Großraumbüro können wir dir nämlich bestätigen, dass es sehr viele positive Aspekte rund um "Kollege Hund" gibt. Eine Allergie auf Hundehaare war einmal in dieser Zeit Gegenstand von Gesprächen und eine räumliche Distanz zwischen Hund und dem betroffenen Kollegen war eine gute Lösung für alle. Du willst ja vermutlich nicht erreichen, dass der Hund nicht mehr mit darf, sondern ihn auf ein bisschen Distanz halten.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Hunde im Büro dieselbe entspannende und motivationsfördernde Wirkung haben wie im privaten Umfeld. Das Streicheln eines Hundes senkt Blutdruck und Herzfrequenz, reduziert Stresshormone und trägt so zum Wohlbefinden des Einzelnen bei. Auch die Verpflichtung, mittags eine Runde mit dem Tier an der frischen Luft spazieren zu gehen, hat positiven Einfluss auf Konzentration und Arbeitsleistung. Das Betriebsklima verbessert sich, da der gemeinschaftliche Umgang mit dem Hund die Kommunikationsbereitschaft, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme im Kollegenkreis fördert.



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